António de Abreu



Als Entdecker stand António de Abreu in Diensten der portugiesischen Regierung.

Während dieser Zeit war der Portugiese Afonso de Albuquerque als Gouverneur der Region von Portugiesisch-Indien eingesetzt worden. In dessen Regierungszeit fältl die Eroberung von Hormus und Malakka, an der in den Jahren 1507 und 1511 teilgenommen hatte.

Trotz der Verletzungen, die António de Abreu in diesen Jahren davontrug, war sein Entdeckergeist noch immer ungebremst. Und so startete er zu einer Entdeckungsreise, von der später Zeichnungen einiger Inseln im Bereich der Kleinen Sundainseln überliefert wurden. Außerdem traf er auf die Küste von Java. Schließlich konnte er sogar den Westpazifik erreichen.

Auch wenn von António de Abreu nicht so viele Informationen überliefert wurden, so waren doch seine Entdeckungen einmalig. Schließlich waren seine Reisen dafür verantwortlich, dass es heute Timor, Ambon, Seram, die Banda-Inseln und Alor gibt.

Durch die Abenteuer, die António de Abreu erlebte, konnte die Festigung der Stellung von Portugal erreicht werden. Obwohl er niemals dort gelandet ist, nahm er sich doch Zeit, die Küste von Neuguinea zu beschreiben.