Die Odyssee



Odysseus erschießt seine Gegner
Odysseus erschießt seine Gegner.

Bei der Odyssee handelt es sich um ein Epos, von dem angenommen wird, dass es von dem griechischen Dichter Homer stammt. Behandelt wird dabei die Heimfahrt des Königs von Ithaka, Odysseus, die eine Zeit von zehn Jahren in Anspruch nahm. Es ist aus der Zeit des 8. Jahrhunderts v. Chr. Während seiner Fahrt gab es eine Vielzahl von Irrfahrten.

König Odysseus war am trojanischen Krieg beteiligt. Von ihm stammt die Idee des trojanischen Pferdes. Als dieser Krieg beendet war, begab er sich auf die Heimfahrt, die für ihn zu einer zehnjährigen Irrfahrt werden sollte. Auf diesen Reisen erlebte Odysseus zahlreiche Abenteuer und musste viele Gefahren überstehen.

Die längste Zeit verbrachte er mit sieben Jahren bei der schönen Nympfe Kalypso. Doch dann folgte schon bald das nächste Abenteuer mit der Begegnung mit Polyphemos. Diesen Menschenfressenden einäugigen Kyklopen schafft er zu überlisten. Doch damit waren noch längst nicht alle Abenteuer auf den Reisen von ihm bewältigt worden. Unter anderem bezwang Odysseus auf seiner Heimfahrt die Zauberin Kirke und meistert auch die Gefahren, die ihn bei den Sirenen erwarten. Eine seiner Fahrten führt ihn dann zwischen Skylla und Charybdis durch. Dann trifft er auf die Phäaken, mit deren Hilfe er den Weg nach Ithaka schafft. Doch noch einmal muss er sich auf ein Abenteuer einlassen. Es handelt sich dabei um Penelope, deren Freier sehr aufdringlich sind. Allerdings bezwingt er diese mit Hilfe des loyalen Schweinehirten Eumaios. Nun war endlich die Zeit nach seinen Reisen gekommen, so dass er die Ruhe genießen kann.

Die Abenteuer auf den Reisen der Odyssee haben dazu beigetragen, dass dieser Begriff mit seiner Bedeutung bis heute überliefert wurde. Heute wird die Odyssee vielfach mit Irrfahrten, die einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, gleichgestellt.